Das Potenzial des Mais-Stangenbohnen-Mischanbaus bietet nicht nur im Biolandbau interessante Lösungsansätze bei der Eiweissversorgung in der Wiederkäuerfütterung.
Das Mais-Bohnen-Mischanbausystem hat eine mehr als 2000-jährige Tradition, welche bis in die Zeit der Inkas zurückreicht und in ständiger Selektion wechselseitig aufeinander abgestimmt wurde. Diese Koevolution machte aus Mais und Bohne ein ideales Team. Der Mais als Leistungsträger bietet der Bohne den notwendigen Halt. Die Bohne unterdrückt das Unkraut und fixiert mit den Knöllchenbakterien den Luftstickstoff für sich und gleichzeitig auch für den Mais, wobei hier das Potenzial der N-Fixierung für den Mais und für die Folgekultur noch nicht abschliessend erforscht ist. Das System ist in der Schweiz wenig verbreitet und dennoch gibt es einige Pioniere, die es erfolgreich praktizieren, Erfahrungen sammeln und es weiterentwickeln.
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