Diese Frage stellt sich oft, wenn ich mit dem Lehrling in den Kulturen stehe und wir entscheiden, wann und ob überhaupt ein Durchgang mit dem Striegel oder Hackgerät nötig ist. Ich finde es immer wieder spannend, Biodiversität in die Produktion zu integrieren. Mit minimalem Aufwand und tiefen Kosten ein Optimum an Ertrag zu erwirtschaften, im Einklang mit der Natur.
Auf unserem gemischten Betrieb mit Milchkühen und Ackerbau halten wir die Fruchtfolge bewusst einfach und flexibel. Etwa ein Drittel der Ackerfläche ist Kunstwiese, zwei Drittel sind Druschfrüchte. Weil Bioweizen und Futterleguminosen stark nachgefragt werden und auch preislich interessant sind, bilden Weizen, Ackerbohnen und dieses Jahr neu auch Soja die Hauptkulturen. Dazwischen wird mit Dinkel, Hafer und Lein die Fruchtfolge aufgelockert. Dazu bauen wir 1 ha Mais zum frisch Verfüttern im Herbst und rund 60 a Kartoffeln und Gemüse für den Hofladen und das Gmüesabo an.
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