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Das zweite Leben der Legehenne

Die Legehenne im Kreislaufdenken

Legehennen produzieren nicht nur Eier, sondern sind auch ein wichtiger Fleischlieferant. Bild: pixabay.com
Das Leben einer Legehenne ist kurz, aber produktionsintensiv. Hinter der beeindruckenden Eierleistung steht jedoch auch eine Frage der Nachhaltigkeit: Was geschieht mit den Tieren, wenn ihre Legezeit endet?

Eine Legehenne erbringt in kurzer Zeit eine erstaunliche Leistung: Rund 320 Eier pro Jahr legt sie im Durchschnitt. Dabei setzt sie das Futter äusserst effizient in hochwertiges Protein um: Für ein Ei von 60 Gramm benötigt eine Legehenne nur 120 Gramm Futter. Nach etwa 500 Tagen lässt die Produktivität aber nach – die Eier werden grösser, die Schalen dünner und entsprechen nicht mehr den Qualitätsanforderungen der Abnehmer. In der Folge werden die Tiere ausgestallt und ersetzt. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft wurden sie überwiegend in der Biogasanlage entsorgt, da ihr geringes Schlachtgewicht und die schwankende Fleischqualität eine wirtschaftliche Nutzung erschwerten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Pouletfleisch stetig und die Nachfrage muss teils durch Import gedeckt werden. Eine Nutzung der Legehennen als Lebensmittel ist deswegen wichtiger den je. 

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