Seit der Saat präsentieren sich die Zuckerrüben mit einer hohen Bestandesdichte, was Erträge verspricht, die Freude bereiten dürften. Die ersten beiden Ertragserhebungen waren vielversprechend und lassen hoffen. Genaue Einschätzungen und Erwartungen sind ab Mitte Oktober möglich, wenn die ersten Wochen der diesjährigen Kampagne vorbei sind. Wichtig bei der Ertragsdiskussion ist eine sachgerechte Einschätzung und faire Beurteilung der Resultate. Zuckergehalt und Rübenertrag sind bedeutend, die wichtigste Kennzahl bleibt jedoch der Zuckerertrag pro Hektare (BZE). Der Rübenertrag wird dieses Jahr auf jeden Fall stimmen. Die Niederschläge der vergangenen Wochen haben die Rüben mit Wasser gefüllt, was zu hohen Gewichten führt. Gleichzeitig haben die Niederschläge auch negative Effekte: Der Zuckergehalt wird verwässert und tiefer ausfallen als teilweise erwünscht. Das Wichtigste und einzig Konstante ist jedoch die Zuckermenge, und diese bleibt gleich – unabhängig davon, wie sich Gewicht und Zuckergehalt verändern. Entscheidend ist am Ende die Zuckermenge, damit die Silos in den Fabriken gefüllt werden können.
Die Zuckerrüben präsentieren sich nach wie vor sehr schön – aktuell besteht kein Grund zur Sorge. Die Rüben wachsen seit Anfang Jahr sehr gut, die Krankheiten halten sich in Grenzen und einer guten Kampagne steht wenig im Weg.
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