Das Weinjahr 2025 zeigt sich bislang aussergewöhnlich dynamisch. Und dies nicht nur in Bezug auf die Entwicklung der Reben im Weinberg. Auch das Tempo zu Beginn der Ernte, welches die Produzenten hinlegten, ist bemerkenswert.
Witterungsseitig prägten Extreme den Jahresverlauf. Der Frühling war warm und regional trocken, bevor ein heisser Juni mit Gewittern, grossen Wassermassen und Hagelschäden folgte. Der Juli reihte sich unter die wärmsten seit Messbeginn ein und auch der August begann mit einer Hitzewelle, ehe kräftige Niederschläge die Situation bestimmten. Der September setzte diesen Wechsel fort, mit kurzen spätsommerlichen Wärmephasen, die von Regen, Sturm und Hagel unterbrochen wurden. Insgesamt verlief die Vegetationsperiode deutlich überdurchschnittlich warm, mit ausgeprägten regionalen Unterschieden beim Wasserhaushalt.
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