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Obstbau

Wenn der Biss in den Apfel im Hals juckt

Mit allergikerfreundlichen Apfelsorten kann am Marktstand oder im Hofladen eine zusätzliche Kundengruppe angesprochen werden. Bild: Kaspar Hunziker

Bei rund 10 Prozent der Bevölkerung löst der Konsum von Äpfeln allergische Reaktionen aus. Das allergene Potenzial von Äpfeln ist primär von der Sorte und der Lagerdauer der Früchte abhängig. 

Apfelallergien äussern sich meist durch Beschwerden im Mund- und Rachenbereich beim oder nach dem Essen von Äpfeln. Die Symptome treten in Form von Juckreiz, Anschwellen der Schleimhäute, Brennen, Niesen bis hin zu Atem- und Hautbeschwerden auf. Lange Zeit fehlten wissenschaftliche Untersuchungen zum Auslöser der allergischen Reaktionen und bis heute kursieren dazu verschiedene Gerüchte. So ist etwa die Ansicht, dass alte Apfelsorten für Allergiker besser geeignet sind als neue, weit verbreitet und oft zitiert, aber dennoch nicht zutreffend. Mittlerweile weiss man, dass Apfelallergien durch ein bestimmtes Protein ausgelöst werden. Dabei hat die Apfelsorte zwar einen entscheidenden Einfluss auf den Gehalt dieses Proteins, dies aber unabhängig davon, ob es sich dabei um eine alte oder eine moderne Sorte handelt. 

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