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Gemüsebau

Blumenkohl, eine bewährte, aber anspruchsvolle Kultur

Frisch angehäufelter Blumenkohlbestand im Kanton Zürich. Das Anhäufeln dient nebst der Unkrautkontrolle auch der Bildung von Adventivwurzeln zur besseren Wasser- und Nährstoffversorgung. Bild: D. Bachmann, Strickhof
Ab Mitte Mai füllt Blumenkohl aus einheimischer Produktion wieder die Regale in den Supermärkten. Woher haben wir dieses Gemüse und was ist beim Anbau in Feld und Garten zu beachten?

Seit dem 10. Mai ist die Inlandproduktion von Blumenkohl wieder durch Importzölle geschützt. Während der Sommermonate und bis zum 20. November erfolgt die Inlandversorgung weitestgehend durch Schweizer Blumenkohl. Entsprechend dem Grenzregime wählen die einheimischen Produzenten den Pflanztermin des Blumenkohls so, dass möglichst ab dem Beginn der geschützten Phase einheimische Ware geerntet werden kann. Im Frühling ist der Blumenkohl daher unter den Vliesen herangewachsen und ist jetzt erntereif. Der Konsum von Blumenkohl ist während der Sommermonate etwas geringer als im Winter und entsprechend wird über das ganze Jahr gesehen mehr Blumenkohl importiert (vor allem aus Spanien und Italien), als in der Schweiz produziert wird. Dennoch ist die Kultur für viele Frischgemüseproduzenten ein wichtiges Standbein und wird auch von den Direktvermarktern oft angebaut. Die Anbauflächen sind über die letzten zehn Jahre relativ konstant bei rund 570 ha gesamtschweizerisch geblieben. Die Bedeutung des Kantons Zürich nahm mit 70 ha in der Vergangenheit eher etwas ab, wohingegen die Ostschweizer Kantone Thurgau und St. Gallen nach der Jahrtausendwende stark wachsende Flächen zu verzeichnen hatten. 

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