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Nachgefragt bei …

«Bei einem Feld haben wir gar einen Totalschaden»

Pascal Krebs berichtet von seinen Schäden durch Erdraupen. Bild: zVg

Du hast uns von einem grösseren Schaden durch Erdraupen berichtet. Wie ist dir der Schaden das erste Mal aufgefallen?

Auf meinem Betrieb sind dieses Jahr zwei Felder mit insgesamt 5,8 Hektaren Mais betroffen. Die Maiskulturen wurden nach einer Kunstwiese angesät. Bereits kurz nach der Saat hatten wir mit massiven Krähenschäden zu kämpfen, die eine Nachsaat erforderlich machten. Diese entwickelte sich erfreulich. Leider war es mir während vier Tagen nicht möglich, die Felder zu kontrollieren, danach stellte ich massive Schäden fest. Bei kleineren Pflanzen im 2- bis 3-Blatt-Stadium waren die Pflanzen abgefressen und in den Boden gezogen worden – nur noch der obere Teil schaute aus dem Boden. Bei den grösseren Pflanzen im 6- bis 8-Blatt-Stadium sah es zunächst nach Hitzestress aus. Die Pflanzen liessen sich aber leicht aus dem Boden ziehen, inklusive der Erdraupe. Der Schaden ist enorm, eines der Felder ist ein Totalschaden, beim zweiten Feld rechnen wir mit 50 Prozent Schaden.

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