Die Lieferzeiten sind oft deutlich länger als gewohnt – statt in zwei bis drei Tagen kommt die Bestellung manchmal erst nach mehreren Wochen an. Ali Express, Temu, Shine und Co. sind solche Dropshipping-Riesen. Immer häufiger verstecken sich Händler jedoch hinter neuen Namen, um ihre Kunden zu täuschen.
Für sie alle gilt: Die Herkunft der Ware ist häufig unklar. Auch wenn die Website einen Schweizer Bezug suggeriert, stammen die Produkte nicht selten aus Fernost. Auf internationalen Billigplattformen findet man dieselben Artikel zu einem Bruchteil des Preises. Dies gehört alles zur Dropshipping-Masche. Mit «nach Schweiz» ausschauenden Websites und höheren Preisen wird mehr versprochen, obwohl im Hintergrund dieselben Unternehmen stecken.
Preis und Herkunft sind das eine. Hinzu kommt, dass die Qualität in vielen Fällen nicht den Bildern im Onlineshop entspricht. Hier bedient man sich dreist bei den Herstellern der Originalartikel. Das Folgeproblem: Rückgaben gestalten sich schwierig, da eine Rücksendung ins Ausland teuer und umständlich ist.
Dropshipping ist ein Onlinehandelsmodell, bei dem Verkäufer Waren anbieten, die sie nicht selbst an Lager haben. Erst nach deiner Bestellung kaufen sie die Ware – oft im Ausland – und lassen sie direkt an dich schicken. Klingt praktisch, birgt aber Risiken.
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