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Nachgefragt bei …

«Jeder bringt sich dort ein, wo seine Stärken liegen»

Daniel Hess verantwortet das Buureland an der ZOM. Bild: ZBV

Du verantwortest die Ausstellung Buureland an der Züri Oberland Mäss (ZOM). Weshalb habt ihr euch dieses Jahr für das Thema Tierwohl entschieden?

Das war für uns schnell klar. Tierhaltung ist im Zürcher Oberland ein zentrales Thema und mit Blick auf die kommende Abstimmung zur Initiative von Franziska Herren wollten wir bewusst ein Zeichen setzen. Unser Ziel ist es, aufzuklären und zu informieren. Gleichzeitig ergänzt das landwirtschaftliche Tierparadies mit seinen Hoftieren die Ausstellung perfekt: Die Besucher können hier live erleben, was Tierwohl bedeutet.

Was gefällt dir besonders gut an der Ausstellung? Worauf bist du besonders stolz?

Ich bin stolz, dass wir die Ausstellung im Kern zu zweit organisiert und umgesetzt haben. Schon am ersten Messetag haben wir gemerkt: Das Konzept funktioniert. Die Leute nehmen sich Zeit, tauchen ein und bleiben gerne auch draussen bei den Tieren. Der Aussenbereich ist eine richtige Wohlfühloase geworden – für Mensch und Tier. Besonders beliebt ist die elektrische Kratzbürste: Wenn die Kälber genüsslich ihre Massage-Einheiten geniessen, bleiben die Besucher beeindruckt stehen.

Was treibt dich an, Jahr für Jahr eine solche Ausstellung zu stemmen?

Die Züri Oberland Mäss bietet uns eine grosszügige Plattform und die sollten wir nutzen. Hier haben wir direkten Kontakt zu Konsumentinnen und Konsumenten und können im persönlichen Gespräch wichtige Aufklärungsarbeit leisten. Dazu kommt die Zusammenarbeit mit meinen Berufskollegen. Wir pflegen ein hervorragendes Miteinander. Das ist Motivation pur.

Ihr sucht aktuell ein neues Kommissionsmitglied. Was sollte jemand mitbringen, der sich engagieren möchte?

Vor allem Freude daran, die Landwirtschaft sichtbar zu machen, und keine Scheu im Umgang mit den Besucherinnen und Besuchern. Wichtig ist auch die Bereitschaft, Ideen einzubringen, tatkräftig mitzuhelfen und Verantwortung zu übernehmen. Jeder darf sich dort einbringen, wo seine Stärken liegen. Wir treffen uns viermal pro Jahr zu einer Sitzung; das weitere Engagement lässt sich flexibel gestalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir engagierte Personen finden, die helfen, das Buureland an der ZOM auch in Zukunft lebendig zu halten.

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