Am vergangenen Freitag zelebrierten die Zürcher Landfrauen den 1. Zürcher Apfelwähentag. Ja, zelebrieren ist genau das richtige Wort. Mit grosser Begeisterung wurde im ganzen Kanton gebacken, an 29 Standorten mit spürbarer Leidenschaft verkauft und die Werte der Zürcher Landfrauen gelebt. Überall duftete es nach frisch gebackener Apfelwähe, überall herrschte gute Laune und echtes Herzblut.
So machte ich mich am Freitagmorgen um 9.30 Uhr auf, um mir eine Apfelwähe zum Zmittag zu sichern. Doch schon um diese Uhrzeit wurden die Wähenstücke rar und fleissige Bäckerinnen standen bereits wieder am Ofen, um Nachschub zu produzieren. Und auch in den Nachbargemeinden bot sich dasselbe Bild: überall leergekaufte Bleche und zufriedene Gesichter.
Wer schon einmal ein solches Projekt organisiert hat, weiss, wie viel Arbeit dahintersteckt. Standorte müssen gefunden, Freiwillige motiviert, Werbung koordiniert und unzählige Detailfragen geklärt werden. Vieles davon bleibt nach aussen unsichtbar – und doch steckt genau darin der grösste Aufwand. Umso grösser ist mein Respekt und meine Anerkennung für das Engagement der Zürcher Landfrauen. Dass am Mittag alle Wähen verkauft waren, spricht für sich und für die Begeisterung der Menschen, die sich von dieser Idee anstecken liessen.
Der Apfelwähentag ist weit mehr als ein Verkaufstag. Er ist ein Bekenntnis zur Tradition, zur saisonalen Ernährung und zum vielseitigen Engagement der Landfrauen. Allen Beteiligten gilt herzliche Gratulation zu diesem rundum gelungenen Anlass. Die Vorfreude auf den hoffentlich nächsten Zürcher Apfelwähentag am 30. Oktober 2026 ist gross.