Du bist OK-Präsident bei vo puur zu puur 2026 im Bezirk Winterthur. Der Infoabend liegt hinter dir. Wie fällt dein erstes Fazit zur Begegnung mit den interessierten Betrieben aus?
Sehr positiv. Einige Betriebe haben bereits eine klare Vorstellung, wie der Anlass bei ihnen aussehen wird, andere haben die Gelegenheit genutzt, sich einen Überblick zur Organisation und den Erwartungen an die teilnehmenden Betriebe zu verschaffen. Mein Eindruck war, dass alle sehr motiviert sind und vo puur zu puur als Anlass schätzen.
Welche Erwartungen hast du an die Veranstaltung sowohl organisatorisch als auch inhaltlich?
Ich weiss, dass wir auf eine sehr professionelle Unterstützung seitens des ZBV zählen dürfen. Ohne das langjährige Team wäre der Anlass im Bezirk kaum zu stemmen. Wenn alle aktuell interessierten Betriebe definitiv teilnehmen, werden wir eine gute Route haben, was einer der wichtigen Grundsteine für den Erfolg des Anlasses ist. Inhaltlich zähle ich auf die Vielfalt und den Ideenreichtum der Betriebe. Wir werden auch 2026 der Bevölkerung einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Landwirtschaft geben können. Persönlich freue ich mich, gemeinsam mit den Betrieben diesen Anlass gestalten zu dürfen.
Wie gelingt es, die Balance zwischen einem grossen Publikumsanlass und den individuellen Bedürfnissen der Bauernfamilien zu halten?
Das ist eine Herausforderung. Organisatorisch federt hier die umfassende Unterstützung des ZBV viel ab. Auf den Betrieben muss sicher das Platzangebot stimmen, um etwas Flexibilität zu haben. Grundsätzlich denke ich, ist manchmal etwas weniger mehr. Effiziente, aber einfache Verpflegungsangebote, Ordnung, aber mit Mass und gezielte Einblicke in einen Betriebszweig, ohne zu überborden, helfen, den Aufwand etwas zu begrenzen. Aber klar, etwas Ehrgeiz muss auch sein und das ist halt immer mit Aufwand verbunden …
Vo puur zu puur lebt vom direkten Kontakt zwischen der Bevölkerung und der Landwirtschaft. Was wünscht du dir für die Durchführung im Bezirk Winterthur?
2026 wird es einen wunderbaren Herbst geben. September und Oktober werden geprägt sein von optimalem Wetter, welches genügend Zeit für Ernte, Aussaat und Freizeitaktivitäten bietet. So werden wir entspannte Veranstalter mit motivierten Helfern und ein interessiertes Publikum haben.