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Medienmitteilung Schweizer Bauernverband

Wirtschaftliche Nachhaltigkeit gefordert

Kostendeckende Produzentenpreise sind für die Bauernfamilien essenziell. Bild: Adobe Stock
An seiner traditionellen Neujahrsmedienkonferenz auf dem Betrieb der Gebrüder Etter in Meikirch schaute der Schweizer Bauernverband auf die anstehenden Themen im Jahr 2026: Agrarpolitik 2030, Entlastungspaket, Produzentenpreise, Freihandel und UNO-Jahre.  

Für die Schweizer Bauernfamilien steht 2026 ein entscheidendes Jahr bevor. Auf dem Milch- und Ackerbaubetrieb von Christoph und Daniel Etter in Meikirch ging der SBV auf die verschiedenen Herausforderungen ein. Ein zentrales Thema ist die Agrarpolitik 2030, welche sich nun konkretisiert. SBV-Vizepräsidentin Anne Challandes erläuterte die Kernanliegen aus Sicht der Bauernfamilien: «Die AP 2030 soll den Hauptzweck der Landwirtschaft stärken. Die Versorgung der Bevölkerung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln.» Statt einer reinen Agrarpolitik, sei eine gesamtheitliche Ernährungspolitik gefragt. Zudem soll sie nach den zahlreichen ökologischen Massnahmen der letzten Jahre den Fokus auf die wirtschaftliche und damit auch soziale Nachhaltigkeit legen. Denn nach wie vor seien die Einkommen in der Landwirtschaft viel tiefer als in vergleichbaren Sektoren. Das führe zu untragbarer Arbeitsbelastung, Überforderung, Burnout.  

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