Seit bald 180 Jahren prägt der Zürcher Bauernverband die Landwirtschaft im Kanton Zürich – und weit darüber hinaus. Diese Geschichte ist kein Zufall. Sie ist das Resultat von Weitsicht, Innovationskraft und dem Mut, Verantwortung zu übernehmen. Fast ebenso lange begleitet der «Zürcher Bauer» diese Entwicklung. Als Stimme der Zürcher Landwirtschaft ist er seit Generationen Chronist, Mitdenker und Plattform zugleich – eng verwoben mit der Geschichte des ZBV.
Zur Geschichte des Verbands gehört die Eröffnung der ersten landwirtschaftlichen Schule der Schweiz am Strickhof – unweit des heutigen Bildungszentrums mit schweizweiter Ausstrahlung. Dazu zählt die Gründung des VOLG, des ältesten Teilverbands der fenaco. Und auch die Bauernpartei, aus der später die SVP hervorging, hat hier ihren Ursprung.
Der ZBV und die Zürcher Bauernfamilien waren stets fortschrittlich und prägend. Ihre Ideen wirkten weit über die Kantonsgrenzen hinaus und setzten Impulse für die Schweizer Landwirtschaft. Heute sind die Rahmenbedingungen andere, die Herausforderungen komplexer. Doch der Anspruch bleibt: innovativ bleiben und die Stärken der Vergangenheit in die Zukunft tragen. Projekte in den sozialen Medien, unser plan.b sowie Veranstaltungen wie Puure Höck oder vo puur zu puur zeigen, wie lebendig dieser Geist ist.
Im Verlauf des Jahres 2026 lassen wir deshalb in sieben Ausgaben des «Zürcher Bauer» (in der Print-Version auf Seite 8) diese 180 Jahre wieder aufleben. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Überzeugung. Denn die Geschichte des ZBV lehrt uns vor allem eines: Stillstand bedeutet Rückschritt.