Die Finanzkommission hat die Sparpläne des Bundesrats zwar abgeschwächt, doch für die Landwirtschaft bleibt die Lage unbefriedigend. Trotz stagnierender Beiträge seit 25 Jahren sollen Bauernfamilien weiter sparen – während die Bundesausgaben massiv gewachsen sind.
Die Finanzkommission des Nationalrats hat die überbordenden Sparpläne des Bundesrats im Bereich der Landwirtschaft zwar gedämpft, doch die Situation bleibt aus Sicht des SBV unbefriedigend. Als neue Massnahme will sie den Bundeshaushalt über eine Optimierung der Zölle entlasten. Dies stellt aus Sicht des SBV einen gangbaren Weg dar. Unverständlich und unfair ist jedoch, dass die Kommission trotzdem an den bundesrätlichen Entlastungsmassnahmen festhalten und bei den bereits Sparsamen sparen will. Seit 25 Jahren bekommt die Landwirtschaft gleich viel Geld. Unter Berücksichtigung der Teuerung ging der Beitrag sogar stetig zurück. In der gleichen Zeit sind die Gesamtausgaben des Bundes um 40 Mrd. Franken oder 80 Prozent gestiegen.
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