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Frühlingssession der eidgenössischen Räte

Unverhältnismässige Kürzungen zulasten der Landwirtschaft

Martin Hübscher blickt auf die kommende Frühlingssession. Bild: zVg
In der Frühlingssession der eidgenössischen Räte ab kommendem Montag dürfte das für die Landwirtschaft zentrale Entlastungspaket für intensive Diskussionen sorgen. Einmal mehr setzt der Bund bei der Landwirtschaft den Rotstift an.

Der Bund steht unter Spardruck. Um die Bundesfinanzen zu stabilisieren, schlägt der Bundesrat Einsparungen von insgesamt 3 Milliarden Franken vor. Davon soll die Landwirtschaft 259 Millionen Franken tragen. Damit würde sie rund 9 Prozent des gesamten Entlastungspakets 2027 übernehmen, obwohl ihr Anteil an den Bundesausgaben lediglich 4,3 Prozent beträgt. Diese Kürzungen sind unverhältnismässig. Die Landwirtschaft ist nicht verantwortlich für das strukturelle Defizit des Bundeshaushalts, soll nun aber überproportional zur Sanierung beitragen.

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