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Tipp der Woche

ChatGPT Basic − Modul 1 von 4

ChatGPT als Hilfe, aber nicht als Denkersatz nutzen. Bild: Adobe Stock
ChatGPT ist ein digitales Denk- und Schreibwerkzeug. Es kann Texte formulieren, Ideen strukturieren, Zusammenfassungen erstellen, Fragen beantworten oder bei Entscheidungen helfen.
Nathanael Helfenstein, ZBV

Ein Sparringspartner, um Ideen weiterzuspinnen. Merksatz: ChatGPT ist kein Ersatz für Denken – sondern ein Verstärker davon.

Für den Alltag heisst das: Nutze ChatGPT wie eine sehr schnelle Assistenz, nicht wie eine absolute Autorität. Fakten sollten bei wichtigen Themen überprüft werden. Je klarer dein Ziel, desto besser das Ergebnis:

1. Formuliere möglichst präzise Aufträge (= Prompts), also nicht: «Schreib mir eine E-Mail.» Sondern formuliere spezifisch: «Schreib mir eine freundliche E-Mail in fünf Sätzen mit Terminabsage an einen Kunden. Grund: Terminkollision. Mach neue Terminvorschläge (dd.mm.yy).»

2. Für noch bessere Ergebnisse beschreibe den Kontext so ausführlich wie möglich. ChatGPT weiss nur, was du zu diesem Ereignis mitteilst. Zum Beispiel: «Es ist bereits die zweite Terminabsage, das ist mir unangenehm, das Meeting ist mir wichtig.» oder «Ich bin auf den Kunden angewiesen. Ziel der E-Mail: Das Vertrauen bleibt bestehen.»

3. Mache Korrekturangaben. Chatte, bis das Ergebnis passt: «Mit Du-Anrede bitte.»; «2 Sätze mehr.» und so weiter.

4. Du kannst auch Texte und Daten in den Chat-Verlauf hochladen. ACHTUNG: Du bist für verantwortlich für das, was du hochlädst. Vermeide die Verletzung des Datenschutzes. Nicht empfehlenswert sind etwa der Upload vollständiger E-Mail-Verläufe oder von Daten aus Datenbanken, wenn diese vertraulich behandelt werden müssen. Einmal hochgeladen, hast du keine Kontrolle darüber, ob und wo diese Daten wiederverwendet werden. 

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