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GV der Getreide Züri Nord AG

Aktuelles zum Getreide und den Ölsaaten

Die Aktionäre der Getreide Züri Nord AG tagten in Winkel. Bild: Roland Müller
An der Generalversammlung der Getreide Züri Nord AG in Winkel zeigte Fortunat Schmid von der GOF die aktuelle Lage auf dem Inland- und Weltmarkt für Getreide und Ölsaaten auf. 

Der Inlandanbau von Brot- und Futtergetreide wie auch von Ölsaaten ist sehr stark von der globalen Marktlage abhängig. Dies zeigte Fortunat Schmid von der GOF in einem Fachreferat vor den Aktionären der Getreide Züri Nord AG auf. Schmid sprach auch von den globalen Einflüssen auf Angebot und Nachfrage, die Wirtschaftlichkeit in der Urproduktion und die Frankenstärke, welche alle in Verbindung mit der geopolitischen Instabilität immer unberechenbarer würden. Die globalen Witterungsverhältnisse deuteten aktuell rund um den Globus auf eine gute Getreideernte hin. «Wir haben im vergangenen Jahr in der Schweiz gegenüber 2024 42 Prozent mehr Brot- und 36 Prozent mehr Futtergetreide geerntet», führte Schmid aus. Gleichzeitig stiegen die Importe von Fertigbackwaren und Teiglinge auf über 183 000 Tonnen an. Zudem verzeichne man einen abnehmenden Export bei Backwaren, während der Veredelungsverkehr mit ausländischem Getreide steigt. Die weltweiten Grossernten hielten auch den Weltmarktpreis für Mahlweizen mit aktuell rund 195 Euro je Tonne eher tief. Anhand der Preisentwicklungen zeigte Schmid beim Körnermais auf, dass tiefe Produzentenpreise in der EU von unter 20 Euro je 100 kg trotz den Zöllen dazu geführt hätten, dass der Schwellenpreis mehrmals nicht erreicht wurde. Beim Brotgetreide öffne sich trotz einem maximalen Grenzschutz von 23 Franken aber deutlicher die Schere zwischen Import und Inlandware. Bezüglich des Importmahlweizens sprach Schmid bei der Klasse Top im Vergleich zu deutschen Eliteweizen von einer Differenz von aktuell 15 Franken. 

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