Die aussenpolitische Kommission des Nationalrats hat sich gegen eine Verknüpfung des Mercosur-Abkommens mit Begleitmassnahmen gestellt. Dies zum Nachteil der Landwirtschaft. Welche Überlegungen waren aus deiner Sicht ausschlaggebend dafür, dass die Anliegen der Landwirtschaft keine Mehrheit fanden?
Die Mehrheit der Kommission hat Mühe nachzuvollziehen, dass vor allem der Agrarsektor der grosse Verlierer des Abkommens sein wird. Die Forderungen der Landwirtschaft sind aus meiner Sicht in ihrer Höhe realistisch. Die 25 Zollkontingente umfassen zum Teil sensible Produkte wie Rindfleisch, Schweine- und Geflügelfleisch sowie Milchprodukte und Wein. Dazu ist es das erste Freihandelsabkommen, bei welchem zusätzliche Importe zu den bestehenden WTO-Kontingenten zur Disposition stehen.
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