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Leserbrief

Bio kann die Welt nicht ernähren!

Der K-Tipp hat Rüebli auf Pestizid-Rückstände analysiert. Bild: pixabay.com

Ein Labor hat im Auftrag von K-Tipp 20 Rüebli-Packungen aus verschiedenen Läden auf Pestizid-Rückstände untersucht. Das Fazit: In jedem 4. Rüebli steckt Pestizid drin. Positiv wurde erwähnt: «Natürlich nicht in Bio, und selbst bei konventionellen Rüebli fand man unbelastete Produkte bei Aldi und Lidl – zu einem günstigeren Preis als Bio.»

Solche Aussagen sind nicht fair, nicht fundiert und drücken unsere Produzentenpreise noch mehr! Mit den heutigen Analysemöglichkeiten kann alles nachgewiesen werden. Ergänzend dazu müsste aber auch etwas über Grenzwerte und wie viele Kilo man von den betroffenen Rüebli essen müsste, damit die enthaltenden Pestizide auch gesundheitsschädlich wären, erwähnt werden. Auch die ewige Gegenüberstellung von bio zu konventionell ist immer nur plakativ. Die Konsumenten wissen nicht, wie viel Druck und Stress ein Bioproduzent hat, um genügend Menge auf seinem Feld zu produzieren oder wie viel mehr Überfahrten bzw. Handarbeitsstunden auf dem Feld nötig sind gegenüber «herkömmlicher» Produktion.

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