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Familie Richter - Hauptartikel

Unterschied Heim- und Nutztiere – Fokus «Pferd»

Wann ist ein Pferd ein Nutztier – und wann gilt es als Heimtier? Darüber diskutiert Familie Richter diese Woche.

Alle Pferde sind Haustiere. Manche gelten als Nutztiere, selbst wenn sie nie auf dem Teller landen. Und andere sind Heimtiere – und werden trotzdem noch geritten, und damit «genutzt». Klingt verwirrend? Ist es. In diesem Beitrag dröseln wir die Unterschiede zwischen Heim- und Nutztieren Schritt für Schritt auf, und zwar am Beispiel des Pferdes.  

Diese Woche diskutiert die Familie Richter...
...über den Unterschied zwischen Heim- und Nutztier.

«Entscheidend für die Einteilung ist der Verwendungszweck» 

 

Heim- und Nutztiere sind beide immer «Haustiere». Im Gegensatz zu «Wildtieren» sind das Tierarten, die wir Menschen über viele Generationen gezähmt und an unsere Bedürfnisse «angepasst» haben, ein Prozess, den man «Domestikation» nennt. Hunde, Katzen, Kühe, Pferde, Ziegen, Hühner oder Kaninchen – diese Tierarten sind somit alle «Haustiere», egal, ob sie im Haus leben oder dauerhaft draussen auf der Weide stehen. 

 

Doch anhand welcher Kriterien geschieht die Einteilung in Heim- bzw. Nutztier? Entscheidend sei der Verwendungszweck der entsprechenden Tiere, sagt Nina Keil, Leiterin Tierschutz beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im Interview am Ende dieses Beitrags. 

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Keil führt aus: «Heimtiere sind Tiere, die aus Interesse am Tier oder als Gefährte im Haushalt gehalten werden, während Nutztiere direkt oder indirekt zur Lebensmittelproduktion oder für eine bestimmte andere Leistung gehalten werden.» So könnten etwa Hühner gleichermassen Heim- wie Nutztiere seinAls Heimtiere zählen sie, wenn sie privat und zur Freude genutzt werden, in kommerzieller Produktion dagegen sind es Nutztiere.  

 

Je nach Tierart gelten unterschiedliche Vorschriften zur Haltung, Pflege und zum Tierschutz. Weil diese Regeln von der Tierart und nicht vom Zweck der Tiere abhängen, gibt es rechtlich keinen Unterschied zwischen Heim- und Nutztieren. In der Praxis sieht es aber anders aus: Landwirtschaftliche Betriebe mit Nutztieren werden regelmässig und nach klaren Vorgaben kontrolliert, während für Heimtierhaltungen keine Kontrollpflicht besteht.  

 

Das führt dazu, dass Behörden bei Missständen nur dann eingreifen können, wenn jemand Verdacht schöpft und Anzeige erstattet. Viele Missstände in Haltung und Tiergesundheit bleiben aber wohl unentdeckt. Heimtiere sind somit stark abhängig von ihrem Umfeld und dem Zufall.  

Spezialfall «Pferd» 

 

Ein besonderer Fall – auch rechtlich – ist das Pferd. Wird es als Heimtier eingestuft, dürfen ihm mehr Tierarzneimittel verabreicht werden als einem Nutztier-Pferd. Allerdings darf sein Fleisch dann auf keinen Fall in die Lebensmittelkette gelangen. Wie Nina Keil im Interview ausführt, dürfen beim Nutztier-Pferd hingegen «nur Arzneimittel verwendet werden, die für Nutztiere zugelassen sind und ein Behandlungsjournal ist Pflicht». Dadurch werde sichergestellt, dass keine Medikamenten-Rückstände im Fleisch enthalten sind, falls das Pferd geschlachtet wird. 

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Doch wer jetzt denkt, alle Pferde, die zu den Nutztieren zählen, würden irgendwann geschlachtet, irrt: Ob ein Pferd zur Schlachtung freigegeben wäre, steht explizit im individuellen Pass jedes Pferdes. Im nächsten Abschnitt dieses Beitrags kommen wir vertieft auf den Aspekt zur Schlachtung oder Nicht-Schlachtung von Nutztier-Pferden zu sprechen.  


20 Pensionspferde, 2 Kategorien: Einblick auf den Stall Höfli 

 

Für den Moment bleiben wir aber noch beim Pferdepass. Auf dem Stall Höfli in Marthalen ZH hegt und pflegt die Familie Weidmann neben der Bewirtschaftung ihres Ackerbaus nicht nur allerlei Kleinvieh, Ziegen, Schafen und eine kleine Mutterkuhherde, sondern hält auch 20 Pensionspferde, von denen 16 Stück als Heimtiere angemeldet sind. «Wir können diese Zuteilung nicht beeinflussen, sondern der Besitzer entscheidet, ob sein Pferd als Heim- oder Nutztier zählt», sagt Hans Weidmann im Video 

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Die Haltung zwischen den vier Nutz- und den 16 Heimtier-Pferden unterscheidet sich auf dem Stall Höfli der Weidmanns nicht. «Zwei bis fünf Stunden täglich können alle unsere Pferde frisches Gras fressen», erklärt Hand Weidmann mit einer Armbewegung auf die saftigen Weiden. Doch der Hauptfutterbestandteil sei aber Heu: «Wir räumen das Öko-Futter von zehn bis 15 Bauern der Region ab, dadurch haben wir sehr gutes Heu», sagt der Landwirt im Video. 
  

In diesem zeigt Sohn Robin Weidmann ausserdem einen Pferdepass und erklärt die nötigen Einträge: Wichtigste Impfungen, verabreichte Medikamente und ob ein Tier zur Schlachtung zugelassen wäre, all das steht im Pass, die Pferde an jedes Turnier mitnehmen müssen:  

Video der Woche

Heimtier-Pferde auf der Überholspur 

 

Seit dem Jahr 2011 müssen alle Fohlen in der Schweiz mit einem Mikrochip markiert und alle Pferde in der Tierverkehr-Datenbank (TVD) registriert werden und einen Pass haben. Für die grosse Mehrheit der Pferde in der Schweiz – zwischen 90 und 95 Prozent – wird diese Regelung auch eingehalten.  

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Seit 2023 sind die Mehrheit der Pferde in der Schweiz Heimtiere: Konkret gab es im Januar 2026 über 57’300 Heimtier- und rund 52’500 Nutztier-Pferde, das Verhältnis ist also bereits drei Jahre nach dem Mehrheits-Switch 52 zu 48 Prozent. Das Durchschnittsalter von Pferden in der Schweiz ist 14 Jahre, und es werden rund vier Mal mehr Pferde eingeschläfert als geschlachtet.  

 

Die meisten Pferde leben in den Kantonen Bern, Zürich und Waadt. In Zürich sind es rund 12’000 Pferde – 7000 davon sind auf 900 verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben zu Hause. Betrachtet man die Tatsache, dass es im Kanton Zürich rund 2500 Landwirtschaftsbetriebe gibt, kommt man auf den Schluss, dass mehr als jeder Dritte Bauernhof Pferde hält. Erstaunlich? 

Statistik der Woche
Interessante Zahlen und Fakten zu Heim- und Nutztieren.

Schlachtung oder Nicht-Schlachtung, das ist oft die Frage 

 

Schweizer Pferde sind also grösstenteils Heimtiere und dürfen aus oben genannten Gründen nicht geschlachtet werden. Zudem werden auch viele Nutztiere-Pferde nicht geschlachtet. Denn nicht jedes Nutztier-Pferd «nützt» den Menschen insofern, dass es später als Filetstück auf dem Teller landet – sehr oft besteht der Nutzen dieser Pferde darin, dass sie geritten und an Turnieren eingesetzt werden. Und immer häufiger fungieren Pferde primär als Lebensgefährten und werden aus emotionalen Gründen nicht geschlachtet, auch wenn sie als Nutztier eingetragen sind. 

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Im Jahr 2024 wurden von rund 8000 Pferden, die gestorben sind, nur 1190 geschlachtet – also landeten nur 15 Prozent der sogenannt «abgehenden» Pferde auf dem Schlachthof. Der grosse Rest – rund 85 Prozent – wurde sanft eingeschläfert, in der Fachsprache «euthanasiert». Diese Zahlen decken sich mit den Erfahrungen, die Robin Weidmann oben im Video ausgeführt hat:  «Da unsere Pferdebesitzer es nicht übers Herz bringen, ihr Tier schlachten zu lassen, wurde in den letzten 20 Jahren auch kein Pferd aus unserem Stall mehr geschlachtet – stattdessen wurden die Tiere auf der Weide sanft eingeschläfert». 

 

Der starke Trend zur Euthanasie führt zu einem komplexeren ethischen Problem: Da nicht einmal 10 Prozent des hierzulande konsumierten Pferdefleisches auch in der Schweiz produziert wird, müssen über 90 Prozent des in unserem Land konsumierten Pferdefleisches aus dem Ausland importiert werden. Jährlich sind das zwischen 2000 und 5000 Tonnen Pferdefleisch. Und das, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch jährlich bei gerade einmal 300 Gramm pro Schweizer oder Schweizerin liegt.  



Wieso ist dieser Import jedoch problematisch? Dass der Selbstversorgungsgrad der Schweiz dadurch sinkt, ist das kleinere Übel – der Effekt ist vernachlässigbar kleinDer Kern der Problematik liegt beim Tierleid: Je nach Importland sind die Haltungsbedingungen der Tiere ethisch äusserst fragwürdigKanada ist für die Schweiz für Pferdefleisch das Hauptimportland, gefolgt von Mexiko und Argentinien, aber auch aus EU-Ländern wie Belgien stammt die Ware, und sie alle teilen deutlich tiefere – teilweise katastrophale – Zustände, was Pferdehaltung anbelangt. Doch auch beim Transport von Pferden zur Schlachtung gehen gewissen Länder mit den Tieren um wie mit lebloser Ware. Nach argentinischem Recht etwa ist es legal, Pferde 36 Stunden ohne Wasser und Futter zu transportieren 

 

«Die Schweiz hat sehr detaillierte Vorschriften», erklärt Nina Keil vom BLV im Interview auf die Frage nach den unterschiedlichen Standards in der Pferdehaltung hierzulande im Vergleich zum Ausland – und äussert sich damit ausgesprochen zurückhaltend zur Situation in anderen Ländern.  


Podcast-Folge der Woche

Von Heuimporten bis zur Raumplanung – Heimtier-Pferde in der öffentlichen Kritik 

Nicht nur der Import von Pferdefleisch sorgt für Diskussionen. Auch beim Futter für Pferde ist die Schweiz von Heuimporten aus dem Ausland abhängig. Die einheimische Menge an Futterheu ist begrenzt und wird bevorzugt Nutztieren wie Kühen verfüttert, die tatsächlich etwas zur Lebensmittelproduktion (Milch, Käse, Fleisch...) beitragen. Die Heuimporte belasten zudem die Handelsbilanz der Schweiz.   
 

Raumplanerisch steht die Haltung von Heimtier-Pferden ebenfalls vor Herausforderungen«Ein wachsender Teil der Schweizer Bevölkerung findet, Heimtier-Pferde haben in der Landwirtschaft nichts mehr zu suchen», sagt Dr. med. vet. Simone Weiss in der aktuellen Podcast-Folge von Familie Richter. Heimtier-Pferde müssten in Industrie- oder Sportzonen angesiedelt werden, zitiert Weiss Stimmen aus politischen Debatten. «Wenn wir unsere Ställe plötzlich in der Industriezone bauen müssen, wo es sowieso zu wenig Landreserven gibt, wirdie Pferdehaltung unerschwinglich teuer», so die Tierärztin. 


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Für Landwirte kommt hinzu, dass Flächen, die intensiv für Heimtier-Pferde genutzt werden, nicht gleichzeitig für Milch- oder Fleischproduktion genutzt werden können. Das reduziert die ohnehin knappe landwirtschaftliche Nutzfläche hierzulande noch weiter. 

Einen privaten Pferdebesitzer würde Simone Weiss vor Anschaffung des Pferdes fragen, was das Tier für einen persönlichen Nutzen für den Halter oder die Halterin hat: Sportpartner? Freizeitpartner? Einfach ein Pferd zum Reiten? Ein Nutzen habe es wahrscheinlich auf jeden Fall, deshalb rät die Tierärztin privaten Haltern im Podcast auch, ihr Pferd als Nutztier und nicht als Heimtier anzumelden: «Du nimmst dieses Pferd nicht mit aufs Sofa oder ins Bett – es bleibt im Stall,» so WeissSie rät deshalb, auch standhaft zu bleiben, wenn ein Tierarzt einen davon überzeugen will, das Tier als Heimtier anzumelden. 



Interview der Woche

«Die Unterscheidung zwischen Heim- und Nutztier dient primär zur Bestimmung, welche Arzneimittel eingesetzt werden dürfen.»

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) übernimmt in der Schweiz die zentrale Rolle als verlässlicher Informationsgeber für die Öffentlichkeit. Leiterin Tierschutz beim BLV Nina Keil erklärt im Interview, wieso Tiere einen Pass haben und welche Konsequenzen entsprechende Einträge darin haben.

Wie definiert das BLV rechtlich den Unterschied zwischen Heimtieren und Nutztieren – und wer entscheidet im Zweifelsfall, in welche Kategorie ein Tier fällt? Warum kann dieselbe Tierart – etwa Hühner, Kaninchen oder Pferde – in der Schweiz sowohl als Heim- wie auch als Nutztier gelten?  

Keil: Bei der Unterscheidung dieser beiden Tierkategorien halten wir uns an die Definitionen in der Tierschutzverordnung des Bundes: Heimtiere sind gemäss dieser Verordnung Tiere, die aus Interesse am Tier oder als Gefährten im Haushalt gehalten werden oder die für eine solche Verwendung vorgesehen sind, während Nutztiere Tiere von Arten sind, die direkt oder indirekt zur Produktion von Lebensmitteln oder für eine bestimmte andere Leistung gehalten werden oder dafür vorgesehen sind. Entscheidend für die Einordnung in die eine oder andere Kategorie ist also der Verwendungszweck des Tiers. So können Tiere der gleichen Art als Heim- oder Nutztiere zählen: Hühner, die aus Freude am Tier und für die private Nutzung der Eier gehalten werden, gelten als Heimtiere. Hühner in kommerzieller Produktion dagegen als Nutztiere.  

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Welche konkreten Unterschiede ergeben sich je nach Einstufung für Haltung, Pflege und Tierschutzauflagen?  

Keil: Die gesetzlichen Mindestanforderungen gelten unabhängig vom Zweck der Tierhaltung und einer Kategorisierung als Heim- oder Nutztier. Entscheidend ist grundsätzlich die Tierart. Die Vorschriften sind also artspezifisch, nicht zweckabhängig. Das bedeutet: Vorgaben zu Haltung, Pflege und Tierschutzauflagen unterscheiden sich rechtlich nicht zwischen Heim- und Nutztieren. Eine Ausnahme bilden Pferde. Hier wird zwischen Heim- und Nutztieren unterschieden – allerdings ausschliesslich im Bereich der Heilmittelgesetzgebung. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob ein Pferd für die Lebensmittelgewinnung vorgesehen ist oder nicht. Ein Unterschied für alle Tierarten zeigt sich im Vollzug: Landwirtschaftliche Betriebe – in der Regel sind das Nutztierhaltungen – sind klar reglementiert. Betriebe mit mehr als drei Kühen, Pferden oder ähnlichen grosse Tieren werden dabei mindestens alle vier Jahre kontrolliert. In Heimtierhaltungen dagegen gibt es keine vorgegebene Kontrollfrequenz, dort wird nur auf Meldung oder Verdacht hin kontrolliert.  

 
Welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen bei der Einteilung eines Tieres als Nutztier – und wo ziehen Sie regulatorisch klare Grenzen? 
 

Keil: Die Definition als Nutztier beinhaltet das wirtschaftliche Interesse an der Nutzung des Tieres. Die Vorgaben der Tierschutzgesetzgebung müssen aber eingehalten werden. 

 

Was bedeutet der Eintrag im Tierpass beim Pferd konkret – und welche Konsequenzen hat er für das ganze weitere Leben des Tieres?  

Keil:  Beim Pferd dient die Unterscheidung zwischen Heim- und Nutztier primär dazu, zu bestimmen, welche Tierarzneimittel eingesetzt werden dürfen. Für Heimtier-Pferde dürfen mehr Medikamente verwendet werden. Die verabreichten Mittel müssen zudem nicht in ein Behandlungsjournal eingetragen werden. Beim Nutztier-Pferd hingegen liegt das Augenmerk auf der Lebensmittelsicherheit. Es dürfen nur Arzneimittel verwendet werden, die für Nutztiere zugelassen sind und ein Behandlungsjournal ist Pflicht. Dadurch ist sichergestellt, dass keine Medikamenten-Rückstände im Fleisch enthalten sind, falls das Tier geschlachtet wird. Die Mindestflächen für die Haltung von Heimtier- und Nutztierpferden sind hingegen dieselben. 

Welche Konsequenzen hat es, wenn Nutztiere aus medizinischen Gründen zu Heimtieren werden?


Keil: 
Die meisten Pferde werden heutzutage nicht für die Fleischproduktion gehalten, sondern als Heimtier. Wenn ein als Nutztier registriertes Pferd in die Kategorie Heimtier umgeteilt wird, hat dies zur Folge, dass das Pferd nicht mehr geschlachtet werden darf. Wenn man es nicht mehr behandeln kann oder will, wird es euthanasiert, umgangssprachlich eingeschläfert. Dies nehmen viele Pferdebesitzer gerne in Kauf, da im Gegenzug davor eine grössere Palette an Tierarzneimitteln verwendet werden konnte. 

Sind Pferde, die im Ausland für die Fleischproduktion gehalten werden, aus Ihrer Sicht schlechter, gleich gut oder besser geschützt als Pferde in der Schweiz, die wegen Medikamenten nicht mehr geschlachtet werden dürfen?   

Keil:  Das Niveau und der Detaillierungsgrad der Tierschutzvorgaben ist nicht in allen Ländern gleich. Die Schweiz hat sehr detaillierte Vorschriften. 



Das Wichtigste in Kürze:

  • Ob ein Tier als Nutztier oder Heimtier zählt, hängt von seinem Verwendungszweck ab.

  • Alle Nutz- und Heimtiere sind «Haustiere»: Vom Menschen an seine Bedürfnisse angepasst.

  • Während bei Nutztieren regelmässige Kontrollen Vorschrift sind, werden Heimtier-Haltungen nur auf Verdacht kontrolliert. Das öffnet das Feld für Missstände enorm.

  • Bei Pferden hat der Anteil an Heimtieren jener an Nutztieren seit Mitte 2023 überholt. 

  • Heimtier-Pferde dürfen nicht geschlachtet werden, ihr Fleisch nicht in die Lebensmittelkette gelangen.

  • Jährlich importiert die Schweiz bis zu 5000 Tonnen Pferdefleisch aus Ländern, in welchen Pferde gar nicht gut gehalten werden. 

  • 2023 wurden 4x mal Pferde in der Schweiz eingeschläfert als geschlachtet. 

Folgende Quellen wurden für den vorliegen Beitrag konsuliert:
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