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Diese Woche: landwirtschaftliche Ausbildung

Am Strickhof sind rund 1500 Lernende

Diese Woche im Interview: Erik Meier, Spartenleitung der Grundbildung Landwirtschaft und Tierberufe am Strickhof

Total haben wir am Strickhof rund 1500 Lernende in der beruflichen Grundbildung

Erik Meier, Leiter der Grundbildung Landwirtschaft und Tierberufe am Strickhof erklärt wie die Lehre konkret aussieht und was es dafür braucht.

Der Strickhof als Landwirtschaftliche Bildungsinstitution setzt die Vorgaben des Branchenverbandes um. Welches ist das Ziele des Strickhofs bei der Umsetzung und wie viele verschiedene Lehrer sind damit beauftragt?  

Die Berufsbildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kanton und den Berufsverbänden. Unser Ziel in der schulischen Bildung ist es die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, den Lernerfolg und die Motivation der Lernenden auf vielfältige Weise zu fördern. Wir legen dabei Wert auf ein gutes Lernklima, auf Praxisbezug und auf methodisch vielfältigen Unterricht. Wichtig ist uns auch eine gute Kooperation mit den Lehrbetrieben. Die Lernenden müssen ihr schulisches Wissen mit den praktischen Erfahrungen auf dem Lehrbetrieb verknüpfen können.  Bei den überbetrieblichen Kursen, die wir im Auftrag des ZBV durchführen dürfen, ist es uns wichtig, dass wir den Lernenden vielfältige praktische Fertigkeiten vermitteln. In unseren Kursen können die Lernenden in verschiedenen Bereichen mit einer breiten Palette an Maschinen und Geräten üben und die Arbeitsergebnisse direkt vergleichen. Für den Unterricht im Bereich der Grundbildung Landwirtschaft sind etwa 45 Lehrpersonen, Referentinnen und Referenten im Einsatz. Bei rund der Hälfte handelt es sich im Mitarbeitende mit Kleinstpensen von wenigen Lektionen. Für die überbetrieblichen Kurse im Bereich Landwirtschaft haben wir einen Pool von 12 Instruktorinnen und Instruktoren die fachspezifisch eingesetzt werden. 

Wie sieht ein Stundenplan eines Lernenden aus? Wie viele Tage sind die Lernenden durchschnittlich auf dem Betrieb und wie viele Tage in der Schule pro Jahr? 

Im 1. und 2. Lehrjahr besteht ein Schultag für Lernende der Grundbildung Landwirtschaft in Erstausbildung in der Regel aus fünf Lektionen mit berufskundlichen Unterricht, drei Lektionen Allgemeinbildung und einer Lektion Sport. Die Lernenden besuchen die Berufsfachschule in den ersten beiden Lehrjahren an einem Schultag pro Woche bzw. an 40 Schultagen pro Jahr.  Im 3. Lehrjahr kommt aufgrund der Vorgaben des Bildungsplans ein weiterer regelmässiger Schultag/Woche dazu und im Winter weitere Schultage mit berufskundlichem Unterricht. Entsprechend sind die Lernenden in den ersten beiden Lehrjahren an 4 ½ Tagen pro Woche auf dem Lehrbetrieb. Im 3. Lehrjahr verbleiben 3 bis 3 ½ Tage pro Woche für die praktische Ausbildung auf dem Lehrbetrieb. 

Wie viele Lernende in der Grundbildung bildet der Strickhof im Moment aus? Wie ist die Aufteilung Mann/Frau und die Altersstruktur?  

Total haben wir am Strickhof rund 1500 Lernende in der beruflichen Grundbildung. Im Beruf Landwirt/in EFZ haben wir aktuell 233 Lernende - davon 60 Frauen (26%) und 173 Männer. Der Frauenanteil ist mit 29% in der Erstausbildung höher als in der Zweitausbildung (23 %). In der Erstausbildung haben wir es mit 122 Lernenden zu tun, in der Zweitausbildung mit  111. Lernende in Erstausbildung sind im Durchschnitt gut 17 Jahre alt. Lernende in Zweitausbildung sind in unseren Klassen im Durchschnitt  26 Jahre alt. 

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