Diese Woche diskutiert Familie Richter über Zucker – diesmal geht es um den Konsum. In einer früheren Folge standen Anbau und Verarbeitung im Fokus, nun rückt der Umgang mit Zucker im Alltag in den Mittelpunkt.
Wenn man Roman Schär in seiner Backstube in Truttikon ZH über die Schulter schaut, merkt man sofort, wie sehr er die Arbeit liebt: Teig wird geknetet, Brötchen auf Bleche gelegt, Zucker sorgfältig abgewogen. «Für uns ist Zucker nicht böse», sagt der Bäcker vom Wylandbeck. «Wir setzen ihn bewusst ein – als Aromaträger, zur Stabilisierung von Eiweissmassen oder um einem Zopf den perfekten Glanz zu geben. Entscheidend ist die Menge.» Rund 4000 Kilogramm Schweizer Zucker verarbeitet seine Bäckerei pro Jahr, vor allem in reichhaltigen Teigen und Torten – immer mit Blick auf Qualität und regionale Produkte.
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