In wenigen Tagen beginnt der Schnitt der Extensivwiesen. Viele Insekten überleben den Mähdurchgang nicht, für die restlichen geht ein grosser Teil des Nahrungsangebotes verloren. Mit einer vorausschauenden Mähtechnik kann diesen Umständen entgegengewirkt werden.
Mitte Juni wird in den Tallagen fast gleichzeitig ein grosser Teil der extensiven Wiesen gemäht. Fachlich ist unbestritten, dass dieser fixe Schnitttermin ungeeignet ist. Trotzdem bleibt er in der DZV bestehen und muss eingehalten werden. Für die auf Nektar aus den Blüten angewiesenen Insekten bedeutet dies ein Wegfallen der Nahrungsgrundlage. Sowohl in QII-Verträgen wie auch in der Vernetzung gibt es die Möglichkeit eines gestaffelten Schnittzeitpunktes. Dabei wird ein Teil der Wiese früher gemäht, ab ca. 20. Mai, der restliche Teil 6–8 Wochen später. Beim Schnitt des zweiten Teils stehen dann bereits wieder Blüten aus der erstgeschnittenen Fläche als Nahrung zur Verfügung.
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