Die Ebene des Gossauerriets ist seit den letzten Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die ehemalige Moorfläche wurde im Zuge der Anbauschlacht in den 1940er-Jahren grossflächig drainiert. Seither üben diese Flächen eine wichtige Funktion für die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion aus und sind zu einem namhaften Teil als Fruchtfolgeflächen ausgeschieden. Durch die Trockenlegung ging hingegen ein für die Biodiversität wertvolles Feuchtgebiet verloren, welches den Greifensee und das Zürcher Oberland vernetzt. Im Jahr 2021 gab der Kanton Zürich bekannt, im Planungsperimeter Gossauerriet 65 Hektaren als prioritäre Potenzialflächen für Feuchtgebiete PPF ausscheiden zu wollen, um mehr Raum für die Biodiversität zu schaffen. Mithilfe der PPF sollen Flächen mit Vernässungspotenzial gegenüber anderen Interessen wie z.B. einer landwirtschaftlichen Bodenaufwertung raumplanerisch gesichert werden.
Während vordergründig etwas Ruhe einkehrte im Gossauerriet, wurde im Hintergrund fleissig kartiert, wurden Drainagen untersucht und Daten erhoben. Die Ergebnisse der Untersuchungen liegen nun vor.
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