Phosphor aus festem Gärgut kann nicht in die Folgejahre übertragen werden, der aus Kompost schon. Wie sinnvoll ist diese Praxis?
Sie hat Vor- und Nachteile. Die Praxis des P-Übertrags auf die Nährstoffbilanzen von maximal drei Folgejahren gilt nebst Kompost auch für Kalkgaben und macht daher Sinn, da diese Dünger einen hohen P-Gehalt aufweisen und nicht direkt pflanzenwirksam sind wie ein wasserlöslicher P2O5. Das Phosphat verweilt deutlich länger im Boden, bis es oder ein Teil davon umgewandelt und von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Die Regelung macht aber administrativ mehr Arbeit und man muss den Übertrag mit Blick auf den ÖLN im Griff haben.
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