Umwelt
Tipp der Woche

Meldung kleinere Wildschäden

Durch die konsequente Meldung von Wildschäden wurde in den letzten Monaten viel erreicht. Bild: pixabay.com
Die Meldung von Wildschäden ist mit grossem Aufwand verbunden. Bei einem Schaden von weniger als 100 CHF ist der administrative Aufwand leider oft höher als der Nutzen. 
Steffen Hagenbucher, ZBV Team Umwelt

Vor einiger Zeit hatten wir dazu aufgerufen, möglichst jeden Wildschaden zu melden. Ziel dieses Aufrufs war es, ein umfassendes Bild über die Wildschadenssituation im gesamten Kanton zu erhalten. Diese Informationen waren wichtig, um Jagdgesellschaften und Jagdverwaltung das tatsächliche Ausmass der Problematik vor Augen zu führen. 

Dieses Vorgehen war erfolgreich – es wurden deutlich mehr Schäden gemeldet, was bei der Verwaltung ein verstärktes Bewusstsein für die Thematik geschaffen hat. Dabei gingen auch viele Meldungen über kleine und kleinste Schäden ein, teils im Bereich von 20 bis 50 Franken. Diese zahlreichen Meldungen waren zwar für die Betriebe mit grossem Aufwand verbunden, aber entscheidend, um ein realistisches Gesamtbild der Wildschäden zu erhalten. 

Dank der vielen Meldungen der letzten Monate konnten wir inzwischen eine bessere Sensibilisierung erreichen. Da die Meldung eines Wildschadens – inklusive Information der Jagdgesellschaft, Organisation eines Schätzungstermins usw. – einen beträchtlichen Aufwand verursacht, kann dieser für den Betrieb leider oft höher sein als der Nutzen. Da die konsequente Meldung von Wildschäden in den letzten Monaten viel erreicht hat, ist es deswegen nicht mehr notwendig, kleine Schäden, z.B. unter 100 CHF, zu melden, wenn der administrative Aufwand für den Betrieb nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen liegt. Bei grösseren Schäden ist es aber weiterhin unerlässlich, diese konsequent zu melden.  

Kommentare werden geladen

Suchen Sie nach Themen, Artikeln und mehr...​

Resultate werden geladen

Themen