Umwelt
Gemeinsam für plan.b

«Gleich doppelt sinnvoll»

Bereits 500 Massnahmen wurden beim plan.b angemeldet. Bild: ZBV

Beim plan.b wurde diese Woche die 500. Massnahme bestellt. Dieser Meilenstein steht sinnbildlich für die zahlreichen Strukturelemente und Aufwertungen, die bereits auf über 130 Betrieben umgesetzt wurden. Ein starkes Zeichen für die Förderung der Biodiversität im Kanton. Und gerade im Frühling zeigt sich die Wirkung der Massnahmen besonders deutlich.

Die 500. Massnahme wurde von Benjamin Meier aus Stäfa angemeldet. Er hat die Aufwertung eines Hofareals angemeldet und damit diesen Meilenstein erreicht. Das ist aber nicht seine erste Massnahme: Er hat bereits Einzelbäume gepflanzt, Nisthilfen aufgehängt und zwei QI-Flächen aufgewertet. Im Gespräch berichtet er, weshalb er sich für eine Teilnahme entschieden hat, welche Überlegungen hinter der Umsetzung stehen und wie er zum plan.b steht.

Wie haben Sie vom Projekt plan.b gehört?

Ich habe stets die Berichterstattung zum Projekt im Zürcher Bauer mitverfolgt. An der Generalversammlung des Bezirksvereins wurde plan.b dann nochmals vorgestellt – das hat dann den Anstoss gegeben, mich anzumelden.

Was hat Sie dazu motiviert, beim plan.b mitzumachen?

Ich habe schon immer auf Biodiversität auf meinem Betrieb geachtet. Es sollte aber auch zur Produktion passen. Wenn es diese Kombination mit dem plan.b schon gibt, sollte man das dann auch nutzen, das passt gut.

Wie sind Sie bei der Auswahl der Massnahmen vorgegangen?

Die Einzelbäume habe ich als Schattenspender bestellt und gesetzt. Dann hatte ich schon einige Strukturen, die ich gezielt ergänzen und erweitern konnte. Beim Reitplatz gibt es beispielsweise Randbereiche, die ohnehin nicht genutzt werden können, dort liessen sich die Massnahmen gut umsetzen. Auf dem Hof waren zudem schon immer wieder Eulen zu beobachten, deshalb habe ich zusätzlich Nisthilfen angebracht. Bis jetzt sind diese zwar noch nicht besetzt, aber vielleicht entwickelt sich ja noch etwas.

Würden Sie anderen Betrieben den plan.b weiterempfehlen?

Ja, besonders dort, wo Flächen nicht intensiv genutzt werden oder Strukturelemente nicht im Weg sind, lassen sich solche Massnahmen gut umsetzen. Gerade da ist es aus meiner Sicht doppelt sinnvoll, «d’Tierli» zu unterstützen.

Wir danken Benjamin Meier für das Gespräch und wünschen viel Freude bei der Umsetzung seiner plan.b-Massnahmen.

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