An der ordentlichen Generalversammlung des Zürcher Obstverbandes hielten die Fachbereichsleiter Rückschau auf ein durchwegs anspruchsvolles Jahr.
Seit 2019 sind die Zürcher Kern- und Steinobst-, Beeren- und bäuerlichen Süssmostproduzenten im Zürcher Obstverband zusammengeschlossen. An der jüngsten Generalversammlung Anfang Januar standen am Vormittag die statutarischen Geschäfte im Fokus. Verbandspräsident Christoph Lamprecht sprach zudem die noch immer nicht mit den zuständigen Ämtern gelöste Frage von Unterkünften für Erntehelfer in der Landwirtschaftszone an. Die Bewilligungen für entsprechende Container sind maximal 5 Jahre gültig. Eigentlich sollte es in dieser Zeit möglich sein, Unterkünfte in Wohngebieten zu finden. Dies erweist sich aber als sehr schwierig. «Bereits erteilte Bewilligungen können vorerst um weitere 5 Jahre provisorisch verlängert werden», führte Lamprecht aus. Eigentliche Baugesuche für zusätzlichen Wohnraum in der Landwirtschaftszone sind aber weiterhin kaum möglich. Dabei machte er deutlich, dass der Verband mit den entsprechenden Weisungen nicht einverstanden ist. Trotz nassem Start verzeichneten die Obstproduzenten eine gute Qualität und hohe Erträge, wobei die Preise unter Druck kamen. «Die Preisspirale hat sich gedreht. Es wird immer mehr Nachhaltigkeit gefordert. Wo geht dies hin und was soll es?», hielt Lamprecht abschliessend fragend fest.