ABO Verschiedenes Bio
 Bioackerbau

Strategien zur Verminderung von Drahtwurmschäden

Die flache Bodenbearbeitung im Sommer hilft, die Drahtwurmpopulation zu reduzieren. Bild: Hansueli Dierauer
Drahtwürmer verursachen zunehmende Schäden im Biolandbau. Ein Praxisprojekt testet Strategien wie Untersaaten, Bodenbearbeitung und biologische Mittel zur Reduktion des Befalls in Kartoffeln und Mais.

Drahtwürmer sind die Larven des Schnellkäfers, manche von ihnen fressen auch an Kulturpflanzen. In den letzten Jahren ist eine grosse Häufung von Schäden zu beobachten. Besonders betroffen sind Gemüse, (Süss-)Mais, Kartoffeln und auch Gerste. Bei Kartoffeln und Gemüsearten bohren sich die Larven kurz vor der Ernte in das unterirdische Erntegut (wie zum Beispiel Kartoffelknollen oder Karotten), sodass diese unverkäuflich werden. Ursachen sind möglicherweise die Ausbreitung von wärmeliebenden Arten mit rascherem Entwicklungszyklus, der Wegfall der hochgiftigen Neonicotinoide sowie der Trend hin zu minimaler Bodenbearbeitung und der Dauerbegrünung.

Weiterlesen mit dem Zürcher Bauer+ Abo

Erhalte unlimitierten Zugriff auf alle Artikel vom Zürcher Bauer – Jetzt 31 Tage kostenlos testen.

Kommentare werden geladen

Suchen Sie nach Themen, Artikeln und mehr...​

Resultate werden geladen

Themen