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Landwirtschaft vs. Bautätigkeit

Mehr Wohnen – weniger Landwirtschaft in Zürich

Bestes Kulturland geht für immer verloren. Bild: Markus Götsch
Zürich wächst – und feiert sich dafür. Es herrscht Wohnungsknappheit. Trotz dem Versprechen von nachhaltiger Verdichtung wird wertvolles Kulturland für Wohnraum überbaut. Der Wert der Nahrungsmittelproduktion geht dabei vergessen. 

Während ein Landwirtschaftsjahr kurz und vergänglich erscheint, wird bis heute in der Stadt Zürich fruchtbares Kulturland zu Wohnbauzwecken irreversibel zerstört. In Zürich Nord sind nach wie vor einige Flächen als Wohnzone oder Erholungszone für Sportplätze oder ähnliches eingezont. Aktuell entsteht angrenzend an unser Pachtland eine Wohnüberbauung für 500 Personen. Bauherrin ist eine Pensionskasse. Da wir eine ansprechende Rente wollen und die Pensionskassen deswegen ansprechende Renditen erzielen müssen, sind sie im Teufelskreis. Denn die teuren Mieten schmälern das Sparpotenzial der Mieter für die Rente, weshalb sie noch stärker auf das Einkommen aus der Pensionskasse und somit auf deren Rendite angewiesen sind. Die Landwirtschaft hat das Nachsehen. Die neuen Wohnungen werden mit ihrer tollen Lage im Grünen beworben und wir können nur noch die Umgebung pflegen.

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