Nach einem nassen Herbst im 2024 konnten wir die Sommerkulturen bei guten Bedingungen anpflanzen. Der Start gelang für Kartoffeln, Sojabohnen und Mais. Die Pflanzkartoffeln waren nicht alle von bester Qualität. So erhielten wir aufgrund des schwierigen Kartoffeljahres 2024 von der Sorte Vitabella einen Posten mit vielen faulen Knollen. Dennoch haben wir auch diesen Posten gepflanzt. Sie blieben allerdings im Wuchs ziemlich zurück, brachten kleinere Knollen, lieferten ansonsten aber einen erfreulichen Ertrag. Der trockene Juni machte den Kartoffeln ohne Bewässerung ziemlich zu schaffen. Erst im Juli, genau zur Getreideernte, kam der ersehnte Regen. Die Kartoffeln bauen wir für unsere Direktvermarktung an. Zusätzlich bauen wir im Vertrag für die Gemüseanbaugenossenschaft «meh als gmües» in unserer Nachbarschaft rund 30 Aren an. Diese zahlen uns eine Pauschale pro Fläche als Entschädigung für Arbeit und Kosten, unabhängig vom Ertrag. Weitere drei Gemüseabos beziehen Kartoffeln von uns.
Nach dem schwierigen letzten Jahr war die Ernte 2025 erfreulich, auch bei den Kartoffeln, die wir für die Stadtbevölkerung anbauen.
Kommentare werden geladen