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Gemüsebau

Zuckerhut – Herbstlicher Begleiter auf dem Salatteller

Gerüsteter marktreifer Zuckerhut. Bild: Strickhof Fachstelle Gemüse
Beim Namen «Zuckerhut» denken die meisten von uns wohl an Sonne, Strand und tropische Temperaturen. Der etwas spezielle Name bezeichnet aber ebenso einen Salat, der in der Schweiz in den Herbst- und Wintermonaten wesentlich zur Salatversorgung beiträgt.

Der Name Zuckerhut leitet sich von den spitz zulaufenden Köpfen ab, die in der verkaufsfertigen Form effektiv die Form eines «Zuckerhuts» aufweisen. Ein Synonym für das Produkt ist in Deutschland «Fleischkraut». Von der französischen Bezeichnung «Chicorée pain de sucre» lässt sich einfach auf die botanische Verwandtschaft der Kultur schliessen. Genau wie Chicorée gehört auch der Zuckerhut der botanischen Art Cichorium intybus var. foliosum an. Die Wildform von Cichorium intybus – die gemeine Wegwarte – ist übrigens eine verbreitete Wildpflanze, die mit ihren auffallenden hellblauen Blüten im Hochsommer entlang von Strassen und Wegen anzutreffen ist. Zusammen mit den Endivien (Cichorium endivia) und den verschiedenen Radicchio-Typen (Cicorino rosso, Trevisano etc.) bildet der Zuckerhut eine Produktegruppe, die man oft unter dem Dachbegriff Herbst- oder Zichorien-Salate zusammenfasst. 

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