Auf landwirtschaftlichen Betrieben kommen unterschiedliche Silotypen zum Einsatz – sie sichern die Futterversorgung und stellen teils eine erhebliche Investition dar. Gleichzeitig sind verschiedene Risiken damit verbunden. Gegen manche davon können gezielte Versicherungslösungen wirksamen Schutz bieten.
Um die Siloanlagen richtig zu versichern, ist eine sorgfältige Deckungsprüfung der kantonalen Gebäudeversicherungen und deren Abgrenzungsnormen unerlässlich. Je nach Kanton sind grosse Hochsilos über den kantonalen oder einen privaten Gebäudeversicherer obligatorisch gegen Feuer- und Elementargefahren zu versichern. Kleinere Kraftfuttersilos und Fahrsilos können in der Regel freiwillig über das Betriebsinventar versichert werden. Der Inhalt der Silos, ob Kraftfutter oder Silage, ist nicht über die Gebäudeversicherung gedeckt. Er ist zusammen mit den anderen selbstproduzieren oder zugekauften Vorräten in der Inventarversicherung mit seinem maximalen Bestand aufzuführen.
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