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«Zu schnell wird auf Kosten von Kulturland kompensiert»

René Bünter ist neuer Geschäftsführer der AGRIterra. Bild: ZBV

Rene Bünter, neben dem Teilpensum beim ZBV hast du verschiedene weitere Aufgaben – nun auch diese Geschäftsführung. Was ist deine Motivation für diesen neuen Job?

Den Einsatz für das Kulturland betrachte ich als die wichtigste Aufgabe. Die Schnittstellen und Komplikationen bei vielen weiteren Schutzinteressen sind zahlreich. Deshalb spricht mich diese neue Herausforderung an. 

Wo siehst du aktuell die Herausforderungen von AGRIterra?

Es sind noch nicht alle kantonalen Verbände beigetreten. Die vollständige Schliessung dieser Reihen sowie die Mitgliedschaft von weiteren Fachorganisationen und vielen interessierten Einzelmitgliedern betrachte ich als eine Voraussetzung für effizientes Arbeiten. Effektiv wird es auch künftig um die Präsenz für das Kulturland-Interesse gehen. Zu einfach und zu schnell wird auf Kosten von Kulturland kompensiert. 

AGRIterra will das Verbandsbeschwerderecht erreichen. Wie ist hier der Fahrplan?

Der Verein wurde 2020 gegründet. Um das Beschwerderecht zu erreichen, muss eine Organisation mindestens zehn Jahre im ganzen Land aktiv sein. Somit wird es frühestens 2030. Abklärungen, Aktivitäten und Vorbereitungen dazu laufen seit Anbeginn. 

Wie wollt ihr künftig die einzelnen Kantone unterstützen?

Das Budget lässt keine grossen Sprünge zu. Es geht um eine ideelle Unterstützung und Wissensvermittlung; allenfalls um eine Koordination von Aktionen. Auch die direkten Kontakte nach Bundesbern werden genutzt. 

Sind die Aufgaben von AGRIterra nicht grundsätzlich Aufgaben des SBV, und wie ist die Schnittstelle zum SBV geregelt?

Gründungsmitglieder sind SBV, SBLV, JULA und AGORA. Diese sind auch im Vorstand vertreten. Für den SBV war damals die Vereinsgründung mit der Verfolgung dieses ideellen Zwecks eine der möglichen Handlungsoptionen. 

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